Reitlehrerin zwischen Stallroutine und stillen Nächten
Die Geschichte
Am späten Abend ist der Stall fast leer. Miriam lehnt am Pfosten der Box, das Jeanshemd offen, die Kanten baumeln. Das Seitenlicht der Stalllaterne streift über ihre Haut, lässt die Linien ihres Bauchmuskels hervortreten. Sie hat die Jeans noch tiefer heruntergeschoben, ein Streifen weißer Wäsche liegt knapp darüber. Ein paar Halme kleben an ihren Waden, der feuchte Boden riecht nach Holz und Leder. Draußen quietscht einmal kurz die große Tür, dann ist es still.
Der Schauplatz
Schmale Holzbox in einem alten Stallflügel, grobe Balken, Stroh unter den Füßen, Licht von links, Luft feucht, aber kühl.
Wer sie ist
Die Reitlehrerin
Miriam unterrichtet tagsüber auf dem Hof Reitschüler jeder Art, abends bleibt sie oft allein im Stall. Ihr Vater hat den alten Holztrakt vor dreißig Jahren gekauft, sie hat ihn mit neuen Ställen erweitert. Für das Shooting steht sie in der leeren Box, Hemd offen, Jeans tief, nur die Kamera und das später Abendlicht.
Ihre Welt
Dein Tag startet wie bei vielen hauptberuflichen Reitlehrern oft gegen 6 Uhr mit Stallarbeit: füttern, misten, die anvertrauten Pferde reiten, bevor die ersten Schüler kommen.[1][6][8]
Mittags stehen Kinder und Jugendliche in der Bahn, abends drängen sich Berufstätige und Turnierreiter zu ihren Lektionen, weshalb in vielen Anlagen erst nach 22 Uhr echte Stallruhe einsetzt.[1][2][5]
Du bist nicht nur „die Reitlehrerin“, du organisierst den gesamten Reitbetrieb, koordinierst Hallenbelegung und Ausritte, hältst Ausrüstung und Vorräte im Blick und begleitest deine Reiter zu Turnieren.[4][7][8]
Kleines Glossar
Beritt
Fachbegriff für das professionelle Arbeiten und Ausbilden von Pferden im Auftrag von Besitzern, vom täglichen Reiten bis zur Turniervorbereitung.[2][4][7]
Longe
Langes Seil, an dem das Pferd im Kreis geführt wird, um Reitanfänger Schritt, Trab und Galopp unter Anleitung eines Reitlehrers lernen zu lassen.[3][7]
Striegel
Handbürste aus Gummi oder Metall zur groben Reinigung des Pferdefells, Teil der täglichen Pflege im Stall und fester Bestandteil von Miriams Werkzeug.[3]
Zaumzeug
Kopfstück aus Leder mit Trense und Zügeln, über das der Reiter das Pferd lenkt, ein zentrales Ausrüstungsteil in jeder Reitstunde.[3][7]